[avatar user=“Wahnsinn“ size=“thumbnail“ align=“left“]Gestern haben unsere Jungs ja in grün gespielt. England hatte fast im Umkehrschluss zu unserem vormaligen WM-Trikot ein sehr schnörkelarmes Weiß mit dunkelblau getragen. Und jetzt das: das neue deutsche WM-Trikot ziert in Schlüsselbeinhöhe ein breiter Brustring leicht V-förmig in verschiedenen Rot-Tönen. Das hat sofort den italienischen Design-Professor Paolo Tumminelli auf den Plan gerufen, der am Montag in der Zeitung Welt Kompakt über die unruhigen graphischen Linien beim deutschen Trikot philosophiert. Sein Fazit: „Deutschland ist und bleibt quadratisch, praktisch, gut.“ Und seine Kritik lautet da harsch:“Das neue WM-Outfit verkommt zum reinen demonstrativen Dekor. Deutschland steht dagegen für Geradlinigkeit, Disziplin und Zurückhaltung.“ Tja, hier fragt sich der geneigte Leser, ist Herr Tumminelli schlicht sauer, dass er nicht das neue deutsche WM-Trikot kreieren durfte? Oder unterschätzt er die deutsche Nationalseele? Die jungen deutschen Fußballnachwuchskräfte haben gezeigt, dass sich Deutschland auch in der B-Note sehen lassen kann. Und bereits 1994 gab es ja das bunte Trikot mit Rauten-Design. Für Herrn Tumminelli allein wegen der damals erst kürzlich erfolgten Wiedervereinigung erlaubter Deko-Pomp der freudetrunkenen Republik. Aber: Deutschland ist in seinem Land ebenso wie beim Fußball schon lange bunt, fröhlich und ausgelassen . Menschen unzähliger Nationen leben gerne und auch durchaus freiwillig in Deutschland. Und beim Fußball? Längst schmettert nicht jeder in der Nationalmannschaft die Hymne vor dem Spiel, um dann trotzdenm astreinen Fußball zu spielen und alles zu geben. Der bunte Hintergrund ist also nicht nur auf dem Trikot zu finden. Und dass seit dem Fußballmärchen 2006 Nationalstolz mit wippenden Hüften einher gehen kann und dabei In- und Ausländer aller couleur miteinander feiern, dass sollte auch in Italien inzwischen bekannt sein. Blicken wir also nochmal auf das neue deutsche WM-Trikot: Es ist weniger Gold und mehr Rot drin. Also: nach der Farbpsychologie mehr Feuer und weniger Staatstragendes. Die leichte V-Form ist zwar graphisch unruhig, doch wenn die Mannschaft am Anfang des Spiels in Reih und Glied steht, ist ein verbindendes Band, ja geradezu völkerverbindend, deutlich zu erkennen. Und es gibt noch die Ähnlichkeit zu alten Trikots, so dass trotz neuem Design kein Zweifel aufkommen kann: hier spielt Deutschland. Und das macht einfach Spaß!
[avatar user=“Wahnsinn“ size=“thumbnail“ align=“left“]Zwei Fußballnationen haben gestern im Freundschaftsspiel gegeneinander gekickt: England gegen Deutschland. Erstaunlich, dass die von England kritisierte „B-Mannschaft“ doch ein relativ entspanntes 1 zu 0 erreicht hat, nicht ganz ohne Atemstocken auf beiden Seiten, denn Torchancen hat es einige gegeben. Auch wenn das Spiel in der ersten Halbzeit kein Weltmeisterfußball war, hat es sich in der zweiten Halbzeit zu einem ganz flotten Kick entwickelt. England hatte zwei gute Spieler: Der Torwart und Tonwsend, der immer wieder versucht hat, den Ball ins deutsche Tor zu schießen. Auf deutscher Seite hat sich Per Mertesacker sicher sehr gefreut, das Tor im traditionsreichen Wembley-Stadion zu machen, England kann sich damit trösten, dass der deutsche Torschütze wenigstens in einer englischen Mannschaft spielt!
England-Poland
[avatar user=“Nosepicker“ size=“thumbnail“ align=“left“]yyyeeeeessssssss!
Wow, die verflixte 8 ist geknackt!
[avatar user=“Wahnsinn“ size=“thumbnail“ align=“left“]Was für ein Spiel! Schürrrrrleee mit Hattrick, eine Super Leistung! Abgepfiffen hätte ich den Schiri. Der war ja fast schon gekauft. Fehlentscheidungen und steht noch im Weg rum, wenn er nicht gebraucht wird. Neuer wird mir langsam zu selbstsicher, was seine Ausflüge aus dem Tor betrifft. Dafür hats ja später buchstäblich eins auf die Nase gegeben. Die Schweden haben aber auch ganz schön zäh das Spiel gestört. Das war wirklich spannende Unterhaltung!
Acht
zum Glück fünf davon für Deutschland. Schürrle? Schürrle! Götze? Schön, ihn spielen zu sehen. Neuer? Wird nicht glücklich sein. Özil? Kommt mir manchmal bissi verschlafen vor und macht dann doch ein Tor. Schade, dass Ibrahimovic nicht dabei war!
Wir sind drin
[avatar user=“Wahnsinn“ size=“thumbnail“ align=“left“]
75 Prozent Ballbesitz, das ist in diesem Fall zwar nicht nur der Weltklasse geschuldet, sondern der gegnerischen Mannschaft. Die Iren haben zwar gut gestört, aber als Gegner sollten sie für die Deutschen kein Problem sein. Und waren es auch nicht. Aber die Deutschen haben hohes Tempo gespielt und kraftvoll gewonnen. Schweden wird ein schönes Länderspiel werden. Brasilien kann kommen! Continue reading
Es is´ einfach gut, das Ernährungsbuch von Nationalteam-Koch Holger Stromberg!
[avatar user=“Wahnsinn“ size=“thumbnail“ align=“left“ link=“file“]
Aus einre Gastronomenfamilie stammt Holger Stromberg ab und es war sicher nicht seine Idee, dass unsere Jungs für einen süßen, energiereichen Schokoladenaufstrich geworben haben. Nein, seine Küche geht ganz andere Wege, denn sein Kredo ist: frische Zutaten, einfache Rezepte und saisonale Produkte verwenden. Denn selbst Bio sei nachgewiesener Maßen nicht gesünder oder hochwertiger als Produkte, die von der regionalen Landwirtschaft hergestellt würden. Bevor er also in die Rezepte einsteigt, gibt’s erstmal gut 50 Seiten zu gesunder Ernährung, zu Gewürzen, zur Küchenausstattung, also so ganz praktisch Richtung „Man nehme einen sauberen Topf“ Nicht schlecht, wenn ein Meisterkoch ganz pragmatische Tipps gibt, was man braucht und warum und was eben nicht. Die Rezepte sind gut überschaubar und leicht nach zu vollziehen. Zu jedem Rezept gibt’s ein Bild. Zugegeben, Rezepte wie zum Beispiel Spiegelei mit Curry und Wurzelgemüse sind natürlich nicht das, was jeder so gleich als Kreativküche vermuten würde. Aber als Profikoch ist das Tellergericht preisverdächtig schön angerichtet auf dem Foto. Und es sind unterm Strich diese ganz einfachen Zutaten, die bestechen! Wurzelgemüse, Ei, Currypulver und schwarzer Pfeffer. Kaum zu glauben, dass so coole Jungs wie unsere Nationalspieler richtig ins Schwärmen kommen, wenn sie über Holger Strombergs Küche sprechen. Diese Zitate, ebenso wie Anmerkungen des Kochs, die immer wieder den Fokus des einen oder anderen Rezepts auf die Philosphie und Ernährungsinformationen dahinter richten, machen das Buch zu einer unterhaltsamen Lektüre. Auch ohne, dass man gleich in die Küche rennen muss zum Nachkochen. Für Fußballfans sei noch gesagt, dass Cotrainer Hansi Flick das Vorwort geschrieben hat und auch der große Meister der Kicker selbst, Nationaltrainer Jogi Löw, zu Wort kommt. Wer, wenn nicht er, wüsste um die wichtige Funktion eines guten „Treibstoffs“ für seine Kicker. So steht sein Kommentar auch unter der Überschrift: „Ein Formel-1-Wagen fährt nicht mit Diesel…“ Eine ganze Seite ist dem Kommentar des Nationalcoaches gewidmet.
Schön an diesem Kochbuch ist, dass die Wertigkeit von den Rezepten und der dahinter steckenden Idee bunt gewürfelt daher kommt. Da gibt´s zum Beispiel seitenweise Infos über Kräuter, garniert mit Rezepten wie Gegrillte Radicicchio Trevisano oder Pastinakensuppe. Hier hat ein Meister ganz bodenständige Wurzeln mit viel Kreativität kombiniert. Ein richtig schönes Kochbuch mit dem gewissen Etwas. Wenn demnächst wieder ein Tor für Deutschland fällt, wissen wir alle, wer mit dafür verantwortlich ist.
Holger Strombergs Buch „Iss einfach gut“ ist im systemed Verlag erschienen und kostet 18,99 €
Van Gaal für Gay Pride
[avatar user=“admin“ size=“thumbnail“ align=“left“ link=“file“]
Das ist doch mal eine Fußballnachricht: Louis van Gaal, Nationaltrainer der Niederlande, nimmt an der „Amsterdam Gay Pride“ teil. Das würde unserem Jogi auch gut zu Gesicht stehen, oder? Aber in diesem Punkt sind uns die Niederländer einfach einen Schritt voraus. Wir können schwule Politiker akzeptieren, die arbeiten ja vorrangig mit ihrem Hirn. Wenn’s aber um stramme Waden, kurze Hosen, Schweißperlen und gemeinsames Duschen geht, ist Schwulsein noch immer ein Tabu. Danke, Louis van Gaal, für dieses Zeichen der Toleranz. Und Jogi: der nächste Christopher Street Day findet in Frankfurt, dem Sitz der DFB-Zentrale, am 20. Juli statt. Bitte vormerken.
Nostalgie
Ohren- und Kopfschmerzen, erhöhte Temperatur, Antibiotika aus der Apotheke geholt und dann auf dem Weg zur Bettruhe in den Briefkasten geschaut. Und was liegt drin? Ein Gute-Besserungsbrief. Schnell aufgerissen – und schon guckt mich der Weltmeister Kalle (Karl-Heinz) Riedle an – mit Widmung und Unterschrift. Sowas hab ich früher gesammelt. Macht immer noch glücklich. Auch wenn der Absender nicht Kalle Riedle war, sondern ein Freund, der im Sporthotel des Weltmeisters Urlaub gemacht. Bin entzückt.
U 21 EM: Ausgeschieden
Spanien : Deutschland 1:0. Das war nix. Ich will fast sagen, bin froh, dass es rum ist. Kaum auszuhalten. Das einzige, was mich wundert, ist, dass die Spanier nur ein Tor gemacht haben. Bei so vielen Fehlpässen der Deutschen, die, wenn sie schon mal den Ball hatten, kaum über die Mittellinie rausgekommen sind. Dann sollen sie besser heim fahren und noch mal üben. Ich schau derweil den Spaniern zu, das macht mehr Spaß. Aber schade ist es schon.